Erfolgsfaktoren für die PIM-Auswahl
Kriterien und Strategien für das optimale PIM-System
Die Auswahl einer PIM-Software ist entscheidend für Unternehmen, die ihre Produktdaten effizient verwalten und eine konsistente Omnichannel-Strategie umsetzen möchten. Ein PIM-System entfaltet seinen maximalen Nutzen, wenn es nicht nur Daten für alle Kommunikations- und Vertriebskanäle bereitstellt, sondern auch andere relevante Aufgaben produktiv unterstützt. Angesichts der Vielzahl an Anbietern und Lösungen kann die Entscheidung jedoch herausfordernd sein. Hier erfahren Sie, worauf es bei der Auswahl eines PIM-Systems ankommt und wie forbeyond Sie dabei unterstützen kann.
Die Herausforderung: Welches PIM-System ist passend?
Die Entscheidung für ein PIM-System ist sehr anspruchsvoll, da nicht nur eine Vielzahl technischer, sondern auch strategische, organisatorische und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt werden müssen.
So lassen sich typische Stolpersteine vermeiden:

keine Unklaren Anforderungen Akzeptieren
Ohne ein klares Zielbild und eine detaillierte Anforderungsliste besteht die Gefahr, dass ein System ausgewählt wird, das entweder überdimensioniert oder unzureichend ist.
Die Komplexität des Marktes verstehen
Die Vielzahl der PIM-Anbieter erschwert die Auswahl. Jedes System hat unterschiedliche Schwerpunkte und spezielle Features, von Omnichannel-Funktionen bis hin zu branchenspezifischen Integrationen.
Entscheidungsprozesse beschleunigen
Verzögerungen bei der Einführung entstehen oft durch komplexe Abstimmungen und mangelnde Priorisierung. Die frühzeitige Einbindung der Stakeholder und ein präziser Business Case beschleunigen den Prozess.
Mangelnder Benutzerakzeptanz vorbeugen
Auch die beste Lösung scheitert, wenn sie nicht intuitiv bedienbar ist oder von den Mitarbeitenden nicht akzeptiert wird. Change Management und Schulungen sind unerlässlich für den Projekterfolg.
alle entstehenden Kosten berücksichtigen
Neben Lizenz- und Implementierungskosten müssen auch laufende Wartungs- und Pflegekosten realistisch eingeschätzt werden. Hierzu gehören nicht nur externe Kosten, sondern auch interne Aufwände (Total Cost of Ownership).
Schritte zur Auswahl des richtigen PIM-Systems
Eine strukturierte Vorgehensweise ist entscheidend, um Anforderungen klar zu definieren und eine fundierte Entscheidung zu treffen.
1. Ist-Analyse & Zieldefinition
- Aktuelle Herausforderungen analysieren: Wo liegen die Schwachstellen in der bestehenden Datenverwaltung?
- Ziele festlegen: Welche Verbesserungen sollen durch das PIM-System erreicht werden? Zum Beispiel höhere Datenqualität, schnellere Produkteinführungen, Multi-Channel-Fähigkeit oder strategische Wachstumsziele.
- Stakeholder einbinden: Zusammenarbeit mit relevanten Abteilungen wie Marketing, IT, Vertrieb und Produktmanagement.
- Anforderungsprofil erstellen: Welche Anforderungen soll die PIM-Lösung in den Bereichen Datenhaltung, Schnittstellen und Workflows erfüllen? Welche Herausforderungen ergeben sich durch das Geschäftsmodell (B2C, B2B)?
2. Anforderungskatalog erstellen (Auszug)
- Funktionale Anforderungen: Stammdatenpflege, Omnichannel-Fähigkeit, Medien- und Asset-Management, Übersetzungs- und Lokalisierungsmöglichkeiten
- Compliance-Anforderungen: Datenschutz (z. B. DSGVO), Branchenstandards, Service Level Agreements
- Technische Anforderungen: Cloud vs. On-Premises, Skalierbarkeit, Integrationsfähigkeit (APIs, Standardkonnektoren)
- Benutzerfreundlichkeit: Intuitive Bedienoberfläche, rollenbasierte Rechteverwaltung
- Kostenfaktoren: Anschaffungs- und Lizenzkosten sowie Wartungs- und Betriebskosten.
3. Anbieterrecherche & Systemauswahl
- Marktüberblick verschaffen: Welche Anbieter bieten Lösungen, die den definierten Anforderungen entsprechen?
- Bewertung nach Kriterien: Funktionalität, technische Anforderungen, Kosten und weitere relevante Aspekte.
4. PROOF OF CONCEPT & ENTSCHEIDUNG
- Testphase mit Echtdaten: Welcher Anbieter erzielt die besten Ergebnisse?
- Entscheidungsmatrix erstellen: Vor- und Nachteile der getesteten Lösungen abwägen.
Wie forbeyond Sie bei der PIM-Auswahl unterstützt
Die Auswahl eines PIM-Systems ist ein komplexes Vorhaben – und genau hier liegt die Stärke von forbeyond. Mit unserem anbieterneutralen Ansatz und unserer langjährigen Erfahrung begleiten wir Unternehmen durch den gesamten Auswahlprozess. Mit uns an Ihrer Seite gelingt nicht nur die Wahl der passenden PIM-Software, sondern auch die nahtlose Integration in Ihre bestehende Infrastruktur.
forbeyond versteht die Herausforderungen von Unternehmen im digitalen Zeitalter.
PIM in der Praxis: Optimales Produktdaten-Management für E-Commerce und B2B
Während im E-Commerce Schnelligkeit und Omnichannel-Fähigkeit entscheidend sind, liegt der Fokus im B2B auf präzisen technischen Daten und strukturierten Geschäftsprozessen. Zudem spielt die Mehrsprachigkeit eine zentrale Rolle, um internationale Märkte erfolgreich zu bedienen.
Ein PIM-System unterstützt unterschiedlichste Anforderungen
PIM im E-Commerce: Funktionen für Erfolg im digitalen Handel
Im E-Commerce stehen Geschwindigkeit, Omnichannel-Fähigkeit und Marketingorientierung im Mittelpunkt. Unternehmen müssen Produktdaten über Webshops, Marktplätze, Apps oder Printkataloge hinweg konsistent und aktuell halten.
Omnichannel-Management
Produktinformationen werden zentral verwaltet und automatisiert über verschiedene Kanäle synchronisiert.
Marketingorientierte Inhalte
Ein PIM-System erleichtert die Erstellung und Verwaltung von Produktbeschreibungen, Bildern und Videos.
Dynamische Datenaktualisierung
Produktdaten werden in Echtzeit aktualisiert, sodass stets konsistente und aktuelle Informationen vorliegen.
Personalisierung & Produktempfehlungen
Zielgruppenspezifische Inhalte ermöglichen eine individualisierte Kundenansprache und steigern die Conversion-Rate.
Flexibilität & Skalierbarkeit
Auch bei umfangreichen Produktkatalogen bleibt ein leistungsfähiges PIM-System flexibel und anpassbar.
Standardkonformität & Datenstrukturierung
Technische Standards wie ETIM oder eCl@ss werden eingehalten, während Produktdaten präzise und strukturiert bereitgestellt werden.

PIM im B2B-Bereich: Die Komplexität einfach meistern
Im B2B-Bereich liegt der Schwerpunkt auf der Präzision und Strukturierung technischer Produktdaten.Hersteller und Zulieferer müssen häufig technische Spezifikationen, CAD-Zeichnungen, Zertifizierungen und andere komplexe Dokumentationen verwalten.
Technische Exzellenz
Die Einhaltung technischer Standards wird gewährleistet, während Produktdaten präzise und strukturiert bereitgestellt werden.
Komplexe Datenmodelle
B2B-PIM-Systeme müssen in der Lage sein, detaillierte und oft hierarchisch organisierte Produktinformationen abzubilden und zu verwalten.
Lesen Sie mehr über Daten-Klassifizierung, die Basis des Datenmodells
Individuelle Anpassungen
Kundenspezifische Anforderungen wie spezielle Produktinformationen, Angebote oder Preislisten können bereitgestellt werden.
Versionierung & Tracking
Änderungen an Produktdaten lassen sich dokumentieren und nachvollziehen, um Qualitäts- und Sicherheitsstandards zu sichern.
Systemintegration
Schnittstellen zu ERP-, CRM- oder CPQ-Systemen ermöglichen einen reibungslosen Datenaustausch und integrieren technische Daten mit Vertriebs- und Planungsprozessen.
